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Atmungsaktive Wärmedämmung

Flauschiger Fleecestoff ist ein hervorragender "Windstopper", aber er ist nicht wasserdicht. Darum sollte man sich vor dem Kauf einer guten Fleecejacke Gedanken darüber machen, wo sie bevorzugt zum Einsatz kommen soll.

Hart am Wind

Gutes Fleece baut eine optimal isolierende Luftschicht auf, die die Körpertemperatur drinnen und den Wind draußen hält. Dabei wird jedoch keine Dampfsperre aufgebaut, denn Fleece ist ein atmungsaktives Gewebe, welches einen Austausch von Feuchtigkeit nicht behindert. Das Gute daran: Wenn man schwitzt, kann der Schweiß nach außen abgegeben werden, wodurch ein ungewollter "Sauna-Effekt" wirksam vermieden wird. Die weniger gute Nachricht: Wenn man mit einer normalen Fleecejacke in einen Regenschauer kommt, dringt das Regenwasser durch. Einfache Fleecejacken sind aus diesem Grund nur dann wärmstens zu empfehlen, wenn sie Kälte, aber keinen Regen abhalten sollen. Das trifft für den Indoor-Bereich sowie für alle überdachten Veranstaltungen im Freien zu.

Wasser abmarsch

Wenn die Fleecejacke zusätzlich auch gegen Wasser schützen muss, dann sollte ein Fabrikat gewählt werden, bei dem ein spezielles Innenfutter und/oder eine spezielle Imprägnierung wirksam werden. Solche "All Weather" Fleecejacken stehen bei guten Outdoor-Spezialanbietern im Programm. Hierbei wird die genuin Wasser abweisende Materialeigenschaft des Fleece zuverlässig in "wasserfest" umgearbeitet, so dass weder Wind noch Platzregen dem Träger etwas anhaben können. Solche Fleecejacken "für alle Fälle" eignen sich allerdings weniger für den Hausgebrauch, da sie für härtere Einsätze ausgelegt sind.

Abseits von Regentropfen ist eine "normale" Fleecejacke mehr als ausreichend. Und wenn mehr Wetter zu stemmen ist - einfach den Kleiderschrank in Richtung "wasserfest" aufrüsten.
 

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