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Fleecejacken: Ein modisches Kind der 80er Jahre

Das Wort "Fleece" stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie "Flausch". Auf Deutsch würde man wohl das Wort "Faserpelz" dafür gefunden haben, denn Fleece-Stoff ist nichts anderes als raffiniert verstrickte synthetische Wolle.

Wer hat's erfunden?

Die Amerikaner. Genauer gesagt: die Malden-Mills Industries Inc. in den USA. Dort erblickte nämlich der erste Fleece-Stoff im Jahre 1979 das Licht der modischen Welt. Die Bastler und Tüftler dieses Unternehmens fanden damals den Königsweg, auf dem man aus Polyester schicke Fleece-Jacken herstellen kann. Und wem jetzt der Name Malden-Mills nicht wirklich viel sagt, der wird wahrscheinlich dennoch bei dem Wort "Polartec" aufhorchen. Des Rätsels Lösung: Malden-Mills vertreibt seine trendigen Fleece-Produkte unter dem Markennamen "Polartec" und hat sich in diesem Zusammenhang schon längst als Weltmarktführer etabliert.

Jacke wie Hose - zum Reinkuscheln gemacht

Fleece ist tatsächlich allerfeinste Maschenware. So fein, dass es hoch spezialisierter industrieller Fertigungsanlagen bedarf, um sie herzustellen. Und in ihren guten Eigenschaften so überzeugend, dass Fleecejacken & Co. den Bereich der modischen Active Wear buchstäblich revolutioniert haben. Besonders Naturfreunde, Skifahrer und Wandersleute haben sich sehr schnell von den durchweg positiven Aspekten dieses neuen Funktionsgewebes überzeugen lassen. Und so kommt es, dass Fleece heute für Outdoor-Fans die unangefochtene Nummer Eins in Sachen Jacken, Hosen, Mützen, Handschuhen und auch Kuscheldecken ist.

Seit nunmehr gut 30 Jahren halten Fleecejacken ihre begeisterten Besitzer warm und lassen sie obendrein klasse aussehen. Wer hätte gedacht, dass das so unscheinbar wirkende Polyester so ein Modehit werden könnte?
 

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